Einträge getaggt mit Buchhandel
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Beschreibung des Akteurs
Der Berliner Büchertisch ist ein gemeinnütziges Nonprofit Gemeinschaftsprojekt, das sich für die Verteilung von Büchern und anderen Medien einsetzt. Wir nehmen Buchspenden entgegen und verteilen diese an Einrichtungen, die diese Bücher gebrauchen können weiter. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Unterstützung von Schulbibliotheken. Durch den Verkauf eines Teils der Spenden finanzieren wir uns. Der Berliner Büchertisch ist Antiquariat, Veranstaltungsort, Buchladen, Ausbildungsstätte, Treffpunkt und vieles mehr.
Neben dem Verteilen von Büchern gibt der Berliner Büchertisch eine eigene edition heraus und stellt Berliner und Brandenburger Schulen den Berliner Lesekoffer zur Verfügung. Ziel des Berliner Lesekoffers ist die Spende von Lesekoffern an Schulklassen und soziale Einrichtungen. Diese geben unsere Lesekoffer dann an Familien in sozialen Brennpunkten in Berlin und Brandenburg weiter.
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
Um die Berliner Lesekoffer mit neuen Büchern zu füllen setzen wir auf drei tragende Säulen:
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Das Ziel der Maßnahmen ist die Ausstattung von vielen neuen Lesekoffern mit ca. 20 - 30 neuen Kinder- und Jugendbüchern. Wir planen, im kommenden Schuljahr weitere 30 Koffer auszustatten und auf den Weg zu bringen.
Können Sie Zahlen nennen?
Wir haben bisher kein Budget für Werbung und 80 % des Engagements ist ehrenamtlich organisiert.
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Der Berliner Lesekoffer soll ein fest etabliertes Angebot des Berliner Büchertisches werden. Wir planen regelmäßige Spendenaufrufe bis zum Juli 2011 für die Ausstattung der Lesekoffer für das kommende Schuljahr und weitere Messebuchaktionen.
Kontakt:
Danilo Vetter, Teamkoordination und Projektleitung
zeilenreich ist eine Buchhandlung mit derzeit 9 Filialen und einem Online-Shop (zeilenreich.de). Stammkunden erhalten viele Bücher zu Vorteilspreisen (durchschnittlich 25% Rabatt ggü. der preisgebundenen Verlagsausgabe).
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
“Facebook meets Filiale | Post-it-Aktion” // Um neue Kunden in die Buchhandlung zu holen, sprachen wir mit Hilfe vieler kleiner, gelber Post-it-Blöcke vorrangig junges Publikum vor der zeilenreich-Filiale im Kölner Einkaufszentrum “DuMont-Carré” an. Die Besucher sollten uns dann mit den Post-it-Zetteln zeigen, was ihnen gefällt. Sie durften Bücher, Deko-Artikel, Regale und sogar die Filial-Mitarbeiter mit einem Post-it-Zettel bekleben. Auf jedem Post-it und auf der Trägerpappe des Blocks stand ein Deeplink, der zu einem Gewinnspiel auf der Homepage führte.
In kurzer Zeit war die Buchhandlung mit hunderten gelben Haftnotizzetteln “verschönert”. Der Schwerpunkt lag eindeutig auf dem Thema Buch und so gab es viele Lese-Empfehlungen von Kunden für Kunden. Im Gespräch brachten wir den Kunden die teilweise noch unbekannte Marke “zeilenreich” und die Vorteile näher, verwiesen auf die Fan-Seite und die Homepage.
Wir berichteten “live” aus der Filiale und posteten vor Ort schon erste Fotos auf der zeilenreich-Fan-Seite. Ein Fotoalbum mit Impressionen folgte einen Tag später.
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Unser Anliegen war es, neue Zielgruppen anzusprechen und in die Filiale bzw. auf die Homepage und die Fan-Seite zu “holen” bzw. die Passanten einfach auf “zeilenreich” aufmerksam zu machen. Ähnlich der Kundenbewertungen im Online-Shop oder “Gefällt mir”-Klicks bei Facebook sollte es auch einmal Lese-Empfehlungen von Kunden für Kunden in der Filiale geben - und das in der Kombination mit dem Spaß-Faktor, die Bücher, Regale und sogar Mitarbeiter, die “gefallen”, mit gelben Post-it-Zetteln zu bekleben. Den Teilnehmern war es anzusehen, wie viel Freude sie hatten, genau die Bücher in der Filiale zu suchen und zu markieren, die sie gelesen und für gut befunden hatten. Und nicht nur junge Leute, sondern auch Stammkunden und ältere Besucher machten bei dieser Aktion mit. In der Filiale, aber auch bei Facebook bekamen wir viel positives Feedback.
Ein weiteres Ziel war es, die Facebook-Fanpage, die Homepage und die Filiale in einer Multi-Channel-Aktion miteinander zuverbinden. All das konnten wir erreichen.
Können Sie Zahlen nennen?
Genaue Zahlen können wir nicht benennen, aber es war eine aufmerksamkeitsstarke Aktion in der Kölner Innenstadt, die den Kunden und auch uns sehr viel Spaß gebracht hat. Wir konnten neue zeilenreich-Fans bei Facebook begrüßen, einige Käufe und sogar Neukunden in der Filiale verzeichnen und über den Deeplink auf den Post-it-Blöcken eine Vielzahl an Besuchern auf der Homepage ausmachen.
Investment: Produktion der Post-it-Blöcke und Plakate zur Bewerbung der Aktion in der Filiale, Gewinnspiel-Preise und 2 Personen vor Ort zur aktiven Ansprache der Passanten und zur Unterstützung der Filial-Kollegen.
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Eine Fortsetzung der Aktion ist geplant. Ort und Zeitraum sind jedoch
noch offen.
Kontakt:
Maja Michaelis, Marketing Manager New Customer | Social Media
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Machen Sie auch mit und nominieren Sie Ihre Marketing-Maßnahme(n) bitte bis zum 25.04.2011:
Die Schulthess Buchhandlungen sind die führenden Fachbuchhandlungen für juristische Literatur in der Schweiz. Der Schulthess Verlag ist mit 200 Neuerscheinungen im Jahr Marktführer in der Schweiz. Das Unternehmen besteht seit 1791.
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
Experten rezensieren den aktuellen Tatort. Seit August 2010 publizieren wir Rezensionen von Personen im juristischen Umfeld - Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Polizisten, Ius-Studierende, Rechtsmediziner - zum aktuellen Tatort. Die Rezensenten erhalten die DVD des Tatorts ca. 2 Wochen vor Ausstrahlung, die Rezension erscheint jeweils am Montag nach der Ausstrahlung des Tatorts.
Der Rezensent / die Rezensentin soll nach Möglichkeit einen Bezug des Tatorts zum beruflichen Alltag herstellen bzw. anhand des Tatorts die aktuelle Gesetzeslage erläutern. Zu den Rezensenten zählen auch aktive Autoren mit juristischem Bezug, u.a. der ehemalige Richter und Träger des Corine-Buchpreis 2010, Herbert Rosendorfer. Seit August 2010 wurden insgesamt 20 Rezensionen auf www.schulthess.com publiziert.
Der “Tatort” läuft seit 1. Januar 2011 auch im Schweizer Fernsehen und gehört zu den beliebtesten TV-Sendungen in der Eidgenossenschaft. Die Tatort-Rezensionen sollen auf humorvolle Weise die Fachkompetenz des Unternehmens in juristischen Fragen unterstreichen.
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Berichterstattung in verschiedenen Medien (Börsenblatt, Buchmarkt, Buchreport, Perlentaucher, Schweizer Juristen-Fachpresse). Aufgrund der Rezensionen konnten Projekte mir Tatort-Rezensten angedacht werden. Die Zugriffszahlen auf die Tatort-Rezensionen sind hocherfreulich.
Können Sie Zahlen nennen?
Die Rezensenten erhalten als Honorar einen Büchergutschein. Seit August 2010 haben wir knapp 10.000 Zugriffe auf die Tatort-Rezensionen zu verzeichnen.
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Die Rezensionen werden bis Ende 2011 fortgeführt; es ist denkbar, dass auch über diesen Zeitraum hinaus Rezensionen publiziert werden.
Kontakt:
Joachim Leser, Portalmanager Schulthess Juristische Medien AG
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Machen Sie auch mit und nominieren Sie Ihre Marketing-Maßnahme(n) bitte bis zum 25.04.2011:
Buecher.de ist einer der führenden deutschen Buch- und Medienhändler im Internet. Die Online-Buchhandlung vertreibt derzeit mehr als 7 Millionen Produkte über die Domain www.buecher.de. Neben dem Schwerpunkt Büchern, vervollständigen eBooks, Hörbücher, Filme, Musik, Spielwaren, Elektronik und Games das Sortiment. Buecher.de liefert alle Artikel innerhalb von Deutschland ohne Mindestbestellwert versandkostenfrei. Des Weiteren liefert buecher.de in 23 Länder des europäischen Auslands mit Ausnahme der Schweiz.
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
Unser Geschäftsführer Hr. Dr. Robertz, privat in verschiedenen Organisationen im Bereich Kinder- und Lese-Förderung engagiert, wollte auch im geschäftlichen Bereich mit buecher.de eine Aktion starten, die das Lesen bei Kinder und Jugendlichen zum Thema hatte. Nach vielen Brainstormings und verworfenen Vorschlägen, war die Idee geboren: ein Schüler-Wettbewerb namens „die-buch-checker“, bei dem deutschlandweit Schulklassen Bücher online rezensieren sollten und damit buecher.de Gutscheine gewinnen konnten. Start war am Welttag des Buches 2010.
Die Idee fand große Zustimmung im Marketing-Team, denn sie konnte gleich mehrere Ziele vereinen:
Der Wettbewerb „die-buch-checker“:
Im Rahmen eines deutschlandweiten Wettbewerbs hatten alle Schüler die Möglichkeit ihre Klasse an unserem Wettbewerb anzumelden. Dabei sollten sie gelesene Bücher zusammenzufassen und bewerten, Kritik oder Lob äußern, sowie eine Empfehlung abgeben. Dafür programmierten wir unter www.die-buch-checker.de eine eigene Homepage abseits des Online-Shops, um den Schülern eine kommerzfreie Plattform zu geben.
Jede Bewertung wurde anschließend von der buecher.de-Jury gelesen und mit Punkten bewertet. Für durchschnittliche Bewertungen erhielt man einen Punkt auf das Klassenkonto. Für besonders gute Bewertungen gingen dort fünf Punkt hin. Den aktuellen Punktestand konnten die Schüler dann immer unter www.die-buch-checker.de verfolgen.
Als Besonderheit übernahm der bekannte deutsche Fantasy-Autor Wolfgang Hohlbein die Schirmherrschaft des Wettbewerbs. Er unterstützte mit einer Lesung die Kick-Off-Veranstaltung in seiner Heimatstadt Neuss sowie die Abschluss-Veranstaltung bei der Gewinnerklasse in Gerolstein. Dort stand er den Schülern auch Rede und Antwort, denn diese hatten allerhand Fragen rund um den Beruf eines Buch-Autors.
Marketing-Maßnahmen:
Der Wettbewerb wurde von uns über einen umfassenden Marketing-Mix in verschiedenen Online-Kanälen bekannt gemacht:
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Der Wettbewerb nahm größere Dimensionen an, als wir uns erhofft hatten und alle Ziele der Aktion wurden übertroffen.
Durch den Wettbewerb konnte man bei den Schülern ein regelrechtes Wetteifern ausgelöst werden, noch mehr Bücher zu lesen und zu bewerten. Wir standen mit vielen Klassenlehrern im direkten Kontakt, die uns berichteten, mit welcher Begeisterung die Schüler am Wettbewerb teilnahmen und immer mehr Bücher aus der Bücherei ausliehen und untereinander tauschten. Mit fast 400 Klassen nahmen rund 10.000 Schüler an dem Wettbewerb teil.
Das Ziel, mehr Rezensionen von Kinder- und Jugendbüchern in den Shop zu bekommen, wurde definitiv erfüllt. Mehr als 20.000 Bewertungen wurden von den Schülern geschrieben. Dabei wurden diese alle von der Jury gelesen, so dass wir versichert sind, dass diese Bewertungen inhaltlich auch einen Wert haben.
Mit 397 Klassen aus 360 Schulen fanden wir einen geeigneten Weg, den Zielgruppen Lehrern, Eltern und Schülern näher zu kommen. Dabei ist es gut gelungen, buecher.de als Marke zu positionieren und ein glaubwürdiges und seriöses Image zu transportieren. Mit 2.000 gebrandeten Hausaufgabenheften der beliebten Marke „Häfft“ war das buecher.de Logo das ganze Jahr über im Klassenzimmer und zu Hause präsent.
Über gezielte Pressemeldungen und Kontakte zu verschiedenen Redaktionen, wurde redaktionell viel über buecher.de und den Wettbewerb berichtet. Zum einen in Medien, die das Thema Schüler/Schule behandeln wie z.B. Schule+Familie, teensmag oder scoolz zum anderen in den lokalen Medien, die oft über die teilnehmenden Klassen berichteten wie z.B. Radio RPR1, Eifel Zeitung, Thüringer Landeszeitung, Hannoversche Allgemeine, Nürnberger Nachrichten oder Augsburger Allgemeine. Insgesamt war das Medienecho groß und verbreitete sich auch online durch verschiedenen Medien-Dienste schnell.
Besonders aber war ein enormer Austausch der Schüler über Facebook zu verzeichnen. Über die „Teilen“-Funktion posteten viele die Aktion in ihrem Facebook-Profil und lösten damit auch Gespräche und Diskussionen mit Freunden aus. Auf der eigenen buch-checker-Facebook-Seite wurden dann die Teilnehmer auch aufgefordert sich mit einem eigenen Profilbild als „buch-checker“ zu kennzeichnen. Eine witzige kleine Aktion, die auch viele Teilnehmer umsetzen und wiederum Freunde neugierig machte.
Zeitgleich wurde der Wettbewerb aufgrund der deutlich höheren Reichweite auch auf der buecher.de Facebook-Seite begleitet. Hier wurde immer wieder über den Wettbewerb, aktuelle Zwischenstände oder meist bewertete Bücher berichtet und diskutiert. Viele buecher.de-Fans, die nicht am Wettbewerb teilnahmen, äußerten sich positiv zu dem Wettbewerb und dem Engagement von buecher.de. Alle Facebook-Beiträge gelangten auch automatisch auf die Twitter-Seite, wo immerhin 115 Follower erreicht werden konnten.
Zwei kleine Videos zur Preisübergabe mit Wolfgang Hohlbein wurden bei youtube eingestellt und auch dann über Facebook gepostet.
Können Sie Zahlen nennen?
Im Zeitraum vom 23. April 2010 bis 31. Oktober 2010 hatten die Schüler die Möglichkeit, Bewertungen für gelesene Bücher einzureichen. Es haben 397 Klassen aus 360 Schulen teilgenommen. Insgesamt wurden über 20.000 Buch-Bewertungen geschrieben!
Die komplette Aktion wurde von unserem Marketing-Team inhouse umgesetzt: von der Gestaltung und Programmierung der Website und Newsletter bis hin zu google, Facebook und Twitter. Somit hatten wir keinerlei nennenswerten zusätzliche externe Kosten. Lediglich im Bereich PR arbeiten wir mit einer externen Agentur zusammen, aber auch hier konnte die Aktion innerhalb des monatlichen Grund-Budgets eingesteuert werden. Natürlich nahm die Aktion viel Zeit in Anspruch. Besonders das Lesen der insgesamt über 20.000 Bewertungen war oftmals eine echte Herausforderung.
Der größte Kostenfaktor waren die Gewinne im Wert von rund 10.000 €, was wir aber nicht als reine Kosten sehen, sondern als Investition für einen guten Zweck.
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Am 1. April 2011 startete auf www.die-buch-checker.de die neue Auflage des Wettbewerbs als „die-buch-checker reloaded“. Bis zum 31. Juli haben die Schüler wieder die Möglichkeit Bewertungen für ihre Bücher abzugeben und sich so um Preise im Wert von 10.000€ zu bemühen! In den ersten drei Wochen wurden wieder bereits über 1.000 Beiträge eingereicht! Die zweite Runde des Wettbewerbs scheint an den Erfolg des Vorjahres anzuknüpfen.
Auch die Medien-Berichterstattung ist bisher sehr positiv, hier zwei Beispiele:
Kontakt:
Daniela Nistler (Marketingmanagerin)
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Machen Sie auch mit und nominieren Sie Ihre Marketing-Maßnahme(n) bitte bis zum 25.04.2011:
Zu Thalia gehören knapp 300 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen ist der einzige echte Multichannel-Händler am deutschen Buchmarkt: In klassischen Buchhandlungen wie auch im Online-Shop gleichermaßen kompetent und nahe beim Leser, bietet Thalia ihren Kunden fachkundige Beratung und inspirierende Kauferlebnisse sowohl in der „realen“ als auch in der „virtuellen“ Welt der Bücher. Im „Besten vieler Welten“ paart sich buchhändlerische Tradition mit großem Engagement für die Lese- und Kulturförderung – und mit konsequenter Hinwendung zu den neuen digitalen Nutzungsmöglichkeiten des Mediums Buch: Eine große Auswahl an eBooks und der Vertrieb des eigenen eReaders OYO sind nur einige Aspekte der vielfältigen Digitalangebote, die Thalia offeriert. Thalia, 1919 in Hamburg im Gebäude des Thalia-Theaters gegründet, gehört seit 2001 zur Douglas Holding AG.
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
Zum zweiten Mal hat Thalia, als Förderer der lit.COLOGNE, das Kulturblog zum Kölner Literaturfest gestartet, in dem während der Veranstaltung täglich aktuelle Informationen erscheinen. Das Skizzenbuch transportiert die lit.COLOGNE in die digitale Welt und macht das Kulturhighlight so für Jedermann online erlebbar. Thalia möchte so zugleich auch Spaß an Literatur und am Lesen vermitteln und deutlich machen, dass hinter dem Unternehmen Menschen stehen, die sich für die unterschiedlichen Facetten der Kultur, wie z.B. Literatur und Autoren begeistern.
Zum Inhalt: In diesem Jahr traf Thalia wieder Autoren zum Interview. Neben Bestsellerautoren wie Simon Beckett oder Jussi Adler-Olson waren auch Geheimtipps wie Camille de Peretti, Martin Walker oder Colson Whitehead dabei. Neben den persönlichen Interviews kamen in der Rubrik „Autoren antworten“ zahlreiche Autoren zu Fragen rund ums Lesen und die Inszenierung von Literatur zu Wort. Spannende und überraschende Antworten sind das Ergebnis. Dabei steht auch hier die Mischung aus bekannten und weniger bekannten Autoren im Fokus.
Vor Ort waren, wie bei der Premiere des Kulturblogs 2010, wieder die Thalia-Buchhändlerreporter unterwegs. Sie haben in täglich aktuellen Berichten sehr persönlich von ihren lit.COLOGNE Erlebnissen erzählt. Dank der rasenden Reporter- die im „richtigen“ Leben Thalia Buchhändler im Raum Köln-Düsseldorf sind - konnten Interessierte so über rund 50 Veranstaltungen lesen – und das oft noch vor der Nachberichterstattung in den Tagesmedien.
Darüber hinaus bietet die „HörBar“ Ausschnitte von Gesprächen, u.a. mit Elke Heidenreich und im lit.COLOGNE Geflüster finden sich Partyberichte mit der ein oder anderen Anekdote und kleinen Fotogalerien für visuelle Eindrücke.
Von neuen Inhalten konnte man während der lit.COLOGNE auch auf der Thalia.de Facebookseite erfahren, wo wir regelmäßig auf Highlights hingewiesen haben.
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Unser Ziel ist es, Bücherfreunden die lit.COLOGNE nach Hause zu bringen, so dass man auch ohne Eintrittskarte an diesem Kulturfest teilnehmen oder eine besuchte nochmal „nachklingen“ lassen kann. Dabei war es uns wichtig, einen Weg zu finden, der den Lesern das Festival auf informative aber auch unterhaltsame Weise präsentiert. Die vielen positiven Reaktionen in den Buchhandlungen oder auf Facebook zeigen uns, dass wir dieses Ziel mit unserem Skizzenbuch erreichen konnten.
Nachdem das Skizzenbuch bereits bei der Premiere 2010 erfolgreich war, war es in diesem Jahr sogar über eine direkte Verlinkung von der offiziellen Seite der lit.COLOGNE aus erreichbar, weil auch der Veranstalter den Blog als Verlängerung ins Internet eine schöne Idee fand.
Können Sie Zahlen nennen?
Zahlen können wir leider nicht kommunizieren, aber die vielen positiven Reaktionen unserer Kunden und der Besucher des Skizzenbuchs zeigen uns, dass wir andere Menschen mit unserer Freude an der lit.COLOGNE anstecken konnten.
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Die Inhalte im Skizzenbuch bleiben bestehen, damit Leser die Möglichkeit haben, weiter in den Rubriken zu stöbern oder einfach in Erinnerungen zu schwelgen. Im nächsten Jahr werden wir natürlich wieder mit dem Skizzenbuch bei der lit.COLOGNE dabei sein. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten die Seite weiter auszugestalten, um unsere Leser mit immer neuen Ideen zu überraschen. Rubriken, die bei den Usern sehr beliebt sind, wie z.B. unsere Buchhändlerreporter, sind aber schon fester Bestandteil des Skizzenbuchs geworden und sind nicht mehr weg zu denken.
Kontakt:
Mirjam Berle, Unternehmenskommunikation Thalia Holding GmbH, Kabeler Straße 4, D-58099 Hagen Fon: +49(0)2331/690-6319, Fax: +49(0)2331/690-6322, Mobil: +49(0)175/2434539 E-Mail: m.berle@thalia.de, Website: www.thalia.de
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Machen Sie auch mit und nominieren Sie Ihre Marketing-Maßnahme(n) bitte bis zum 25.04.2011:
zeilenreich ist eine Buchhandlung mit derzeit 9 Filialen und einem Online-Shop (zeilenreich.de). Stammkunden erhalten viele Bücher zu Vorteilspreisen (durchschnittlich 25% Rabatt ggü. der preisgebundenen Verlagsausgabe).
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
“Interaktiver Roman mit Sebastian Fitzek” // Innerhalb einer Facebook-Applikation konnten Facebook-Nutzer gemeinsam mit Bestseller-Autor Sebastian Fitzek (“Der Seelenbrecher”, “Das Kind”, ” Der Augensammler”) einen Fortsetzungsthriller schreiben.
Der Autor gab den Anfang der Geschichte vor und die Teilnehmer durften die Fortsetzungen schreiben. Über ein Bewertungssystem (Gefällt mir) entschieden die Teilnehmer über die Beiträge der anderen. Die Textidee, die als erstes die benötigte Punktzahl erreichte, wurde automatisch an die Geschichte angefügt und es begann eine neue Runde. Es gab eine Kommentar- und Archiv-Funktion, so dass die Teilnehmer sich austauschen und auch ältere Ideen nachlesen konnten. Im Gästebuch-Bereich konnten die Teilnehmer dem Autor einen Gruß hinterlassen, Fragen stellen, seinen Steckbrief, Tipps zum Schreiben und seine bisherigen Werke finden.
In fünf Wochen (24.1. - 28.2.11) entstand eine Kurzgeschichte, an der neben Sebastian Fitzek 31 verschiedene Co-Autoren beteiligt sind. Die Teilnehmer konnten per Voting das Buch-Cover des Romans wählen. Parallel lief ein Gewinnspiel auf der zeilenreich-Homepage, bei dem die Teilnehmer Bücher, zeilenreich-Einkaufsgutscheine und ein Meet & Greet mit Sebastian Fitzek gewinnen konnten. Das Treffen fand am Samstag, den 16.4.11, in der Berliner zeilenreich-Filiale statt. Zum Fotoalbum: http://on.fb.me/e9wX6a
Die finale Geschichte “Das Profil” wird demnächst kostenlos zum Download angeboten.
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Zum einen wollten wir die noch junge Marke “zeilenreich” etwas bekannter machen, zum anderen Lese- und Schreibbegeisterten die Möglichkeit bieten, mit einem bekannten Autor zusammenzuarbeiten. Ein weiteres Ziel war es, die Facebook-Fanpage, die Homepage und die Filiale in einer Multi-Channel-Aktion miteinander zu verbinden. All das konnten wir erreichen.
Können Sie Zahlen nennen?
Insgesamt haben über 2.400 Facebook-Nutzer an der Applikation “Interaktiver Roman mit Sebastian Fitzek” teilgenommen, fast 200 davon haben selbst mitgeschrieben. Es wurden mehr als 930 Fortsetzungsideen in 99 Runden geschrieben. Die Fanpage der App hat 269 Fans und auch die Fan-Anzahl der zeilenreich-Unternehmensseite stieg in dieser Zeit deutlich an. Über das Cover-Voting und das Gewinnspiel gelangten viele Lese-Begeisterte auf die Homepage und meldeten sich auch für den Newsletter an.
Eine Person betreute das Projekt weitestgehend, unterstützt durch den Programmbereich. Budget hatten wir für Design sowie Programmierung der Applikation, das Honorar des Autors, die Gewinnspiel-Preise und das Meet & Greet eingeplant.
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Es ist geplant, einen weiteren interaktiven Roman zusammen mit Facebook-Fans zu schreiben. Autor, Genre und Zeitraum sind jedoch noch offen.
Kontakt:
Maja Michaelis, Marketing Manager New Customer | Social Media
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Machen Sie auch mit und nominieren Sie Ihre Marketing-Maßnahme(n) bitte bis zum 25.04.2011:
Die Buchhandlung Stöppel ist ein stationäres Geschäft in Weilheim, einer Kreisstadt mit ca. 20.000 Einwohnern und viel Konkurrenz am Ort.
Wir führen nicht nur Bücher, sondern zusätzlich Schreibwaren, Bürobedarf und Geschenke und betreiben mit stoeppel-online.de eine aktive Homepage mit der üblichen Facebook-, Twitter-, Lovelybooks- und Libri.de-Verknüpfung.
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
In der aktuellen Umbruchzeit, die den gesamten Einzelhandel und insbesondere den Buchhandel umkrempelt, besteht in meinen Augen die dringende Notwendigkeit eines Online-Standbeines - und eben nicht nur „Social“, sondern auch richtiger Onlinehandel. Nur, wo ist die Nische? Gegen Amazon, Weltbild und Co ist online selbst mit Sortiments-Teilbereichen nur sehr schwer anzukommen.
Meine neuentdeckte und bis jetzt komplett ungenutzte Nische sind die Plakate und Poster der Buchbranche. Die Idee eines Quereinstieges für Buchfans über Buchplakat.de – Jeden Tag ein Plakat war geboren! Start war Anfang April 2011.

Die Seite wird im Laufe der Zeit viele aktuelle und interessante Buchplakate der Verlage vorstellen. Jeden Tag kommt mindestens ein neues Buchposter dazu.
Buchplakat.de vervielfacht den Nutzen und Zweck eines Buchplakates – nämlich potentielle Buchkäufer für ein Buch, einen Autor oder einen Verlag zu interessieren.
Nicht nur die Besucher einer Buchhandlung haben so die Möglichkeit, die originellen oft sehr aufwändig und künstlerisch gestalteten Buchplakate zu sehen, sondern auch diejenigen, die sich nicht in einen Buchladen verirren und sich meistens online in der großen Buchcommunity aufhalten.
Als stationärer Buchhändler hat mir natürlich der Kontakt zu meinen Buchvertretern, die von der Idee durchwegs sehr angetan sind, geholfen. Viele der vorgestellten der Plakate sind im angegliederten Onlineshop shop.buchplakat.de zu erwerben.
Als Buchhändler möchte ich natürlich auch das eine oder andere Buch zum Plakat über diese Website verkaufen. Selbst Ebooks lassen sich angliedern. Wenn die Frequenz stimmt, ist einiges möglich!
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Über den endgültigen Erfolg lässt sich jetzt, gerade 2 Wochen nach dem Start noch nicht viel sagen.
Ein Erfolg ist auf alle Fälle die Findung und Reservierung des Domainnamens, der störungsfreie und einfach zu organisierende Betrieb während des Tagesgeschäftes und die wohlwollenden Kommentare aller, die die Seite gesehen haben (einschließlich des Bankers, ein paar Kommentarspammern und meiner Frau, die sofort auch so ein Buchplakat aufhängen wollte)!
Überrascht war ich von der schnellen guten Listung bei Google und den Zugriffszahlen, die nach zwei Wochen ohne irgendwelche zusätzliche Maßnahmen schon zwischen 50 und 100 Besuchern am Tag liegen. Das dauerte bei meinen anderen Projekten deutlich länger und liegt wohl an der Nische.
Können Sie Zahlen nennen?
Der Aufwand in der aktuellen Pflege von Buchplakat.de liegt etwa bei einer viertel bis halben Stunde am Tag. Der Aufbau der Seite war natürlich etwas aufwändiger, hielt sich aber durch die gewonnene Erfahrung beim Aufbau von stoeppel-online.de in Grenzen.
Der Zeitaufwand betrug in etwa zwischen 30 und 40 Stunden – verteilt zwischen Tagesgeschäft und Twittern …
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Buchplakat soll sich etablieren und eine feste Dauermarketingmaßnahme für den eigenen Onlineversand, egal ob Plakat, Buch oder Ebook, werden.
Twitter ist mittlerweile eingebunden – Facebook fehlt noch!
Eine Möglichkeit wäre unter Umständen auch die Öffnung von Buchplakat.de für andere Buchhandlungen!
Kontakt:
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Machen Sie auch mit und nominieren Sie Ihre Marketing-Maßnahme(n) bitte bis zum 25.04.2011:
Buchhandlung Im Roten Haus, Nürtingen
Allgemeines Sortiment mit Ambiente
Schwerpunkt bei Belletristik, Taschenbuch, Kinder- und Jugendbuch. Musik, DVD, Noten, Papeterie als Nebensortiment
Mainstream und “daneben”, Veranstaltungen, Büchertische, Leseförderung, social network
Genossenschaftlich über die eBuch organisiert, Warenbeschaffungsmodell anabel Zentrallager
Ladenlokal in 1b Lage, 170 qm Verkaufsfläche
Wir lieben Bücher… und unseren Beruf!
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
Lese-Stipendium
Wir haben Geburtstag! Das Rote Haus wird 2011 bereits 5 Jahre alt - und weil der Geburtstag nicht nur uns Spaß machen soll, haben wir uns was ganz Besonderes einfallen lassen.
Wir verlosen zwei Lese-Stipendien! Jeden Monat gibt es ein Buch kostenlos, egal ob Krimi, Bilderbuch, Duden oder was anderes. Wir fördern Familien oder Einzelpersonen, die sich sonst vielleicht keine Bücher leisten können.
Wir erwarten keine Gegenleistung von unseren Lese-Stipenidaten; wer mag kann auch unserem literarischen Leben im Roten Haus teilhaben, Buchbesprechungen oder Leseeindrücke auf unserer Homepage oder auf facebook schildern, mit uns zusammen eine Messe besuchen, uns bei Veranstaltungen und Autorenlesungen unterstützen, ein Praktikum machen … es gibt viele Möglichkeiten.
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Marketing und Leseförderung in einem war uns wichtig, wobei der Fördercharakter im Vordergrund stand. Börsenblatt und Branchenteilnehmer haben sehr positiv darauf reagiert, viele Kollegen haben sich das Procedere schildern lassen, wir haben außerordentlich positive Rückmeldungen erhalten. Die Zusammenarbeit mit den sozialen Einrichtungen der Stadt Nürtingen und sozialen Trägern haben neue Kontakte geschaffen und auf uns aufmerksam gemacht. Allein das Presse-Echo in Nürtingen blieb gering…
Wohingegen sich schon einige Kunden und Freunde des Roten Haueses bereit erklärt haben, für diese Aktion Geld zu spenden. So werden wir wohl im kommenden Jahr gezielt auch auf “Patenschaften” setzen und so mehr Stipendien vergeben können.
Auch Autoren haben sich positiv geäußert und uns Unterstützung angeboten in ganz unterschiedlicher Form (meet-and-greet mit Petra Durst-Benning, Buch- und Geldspenden, …)
Können Sie Zahlen nennen?
Für Nürtingen und das “erste Mal” haben wir eine beachtliche Ressonanz von fast 150 Bewerbungen erzielt! Aufwand und Kosten für die Verbreitung waren verschwindend gering: Flyer drucken und in befreundeten Läden und den sozialen Einrichtungen verteilen, Bewerbungen drucken, Hinweise im Laden, auf der Homepage und auf facebook (daraus ergab sich eine Verbreitung auch überregional). Die monatlichen Kosten für die Bücher der Stipendiaten sind unterschiedlich, weil wir ja bewusst keine Grenze gesetzt haben.
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Das Lese-Stipendium soll 2012 weitergeführt werden, vielleicht ergänzt um “Patenschaften” (siehe oben), wir wünschen uns auch eine Verbreitung im Buchhandel: bitte die Idee hemmungslos kopieren!
Kontakt:
Markus Schneider, Mitinhaber
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Machen Sie auch mit und nominieren Sie Ihre Marketing-Maßnahme(n) bitte bis zum 25.04.2011:
Audible ist einer der führenden Anbieter für Hörbuch-Downloads. Derzeit stehen mehr als 50.000 Titel in fünf Sprachen von mehr als 1.000 Verlagen weltweit zur Verfügung - darunter die größte Auswahl ungekürzter Hörbücher. Audible ist weltweit exklusiver Hörbuch-Partner des Apple iTunes Store. Innerhalb des Unternehmens gibt es ein dreiköpfiges Social Media Team, das im Marketing angeordnet ist: Paul Fritze, Silvia Jonas und Jennifer Wilken.
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
Wie immer in der Vorweihnachtszeit, wollten wir auch im vergangenen Jahr unseren Kunden durch eine besondere Weihnachtüberraschung danke sagen, dass sie uns ihre Treue halten. Unser Ziel war es, ein von uns geschriebenes und produziertes Hörspiel zur Weihnachtszeit sehr großflächig zu verbreiten. Die Produktion sollte sehr persönlich werden und einen ordentlichen Schuss Selbstironie beinhalten - also im besten Fall einen echten Blick ins Unternehmen geben.
Die Autorin Johanna Steiner hat uns ein Hörspiel sozusagen auf den Leib geschrieben und es auch produziert. Soweit ist das nicht ungewöhnlich, aber die Sprecher des Hörspiels waren allesamt blutige Anfänger: Alle Kollegen von Audible bekamen eine Rolle in dem Hörspiel. Gaststars wie Helmut Krauss, Sebastian Fitzek, Dietmar Wunder und Tanja Geke erhielten dieses Mal nur Nebenrollen, um dem Projekt inhaltliche Würze zu geben.
Das Hörspiel bekam, angelehnt an den Unternehmensnamen, den Titel „Ohrdebil – Krise unterm Christbaum“ und der Klappentext liest sich wie folgt:
„Es ist kurz vor Weihnachten in einer fernen Zeit weit in der Zukunft. Das Fernsehen gehört schon längst der Vergangenheit an und die Menschen möchten am liebsten von Morgens bis Abends Hörbüchern und Geschichten zuhören. In der Firma Ohrdebil liegt es den Mitarbeitern daher sehr am Herzen, dass alle Geschichten schnell und reibungslos zu ihren Kunden finden. Doch dann geschieht es. Wenige Tage vor Heiligabend erhält die Firma einen mysteriösen Anruf, der alle in Angst und Schrecken versetzt:
In vier Tagen soll die ganze Firma ruiniert werden und schließlich offline gehen. Keiner weiß, was dieser Anruf zu bedeuten hat, doch als die ersten Manipulationen Rechner lahm legen und Daten wie von Geisterhand gelöscht werden, wird es allen klar: Die Drohung war ernst gemeint! Betsy, John, Tobi, Flora und Alexander sind die Verantwortlichen der verschiedenen Abteilungen bei Ohrdebil und begeben sich auf die Suche nach dem ominösen Anrufer. Doch viel Zeit bleibt ihnen nicht. Denn schon fallen weitere Computer-Programme aus - und vom Täter fehlt noch jede Spur…“
Auf einer eigens dafür erworbenen URL (www.ohrdebil.de) gestalteten wir einen Adventskalender und öffneten dort jeden Tag eines der 24 Türchen. Erst ab dem 26.12.2010 konnte das gesamte Hörspiel kostenlos auf unserer Webseite heruntergeladen werden. Zusätzlich wurde ein Hörbuch-Trailer erstellt, der auch denjenigen einen Blick in das Hörspiel gewährte, die von dem Adventskalender bisher nichts mitbekommen hatten.
Zur Verbreitung wurden neben unserem Audible-Newsletter und Bannerplatzierungen auf der Webseite vor allem Social Media-Tools genutzt. Konkret haben wir einen ausführlichen Beitrag zum Hörspiel, der Idee, der Autorin des Hörspiels und dem Adventskalender auf dem Hörbücher-Blog veröffentlicht.
Durch 2-3 zu festgelegten Uhrzeiten getimte Tweets wurde täglich auf ein neu geöffnetes Türchen hingewiesen. Tägliche Facebook-Updates kündigten die tägliche Fortsetzung an.
Unsere guten Beziehungen zu Hörbuch- und Buchbloggern konnten so genutzt werden, dass das Projekt in mehr als einem dutzend Beiträgen redaktionell beworben wurde.
(Den Adventskalender und das Hörspiel findet man unter www.ohrdebil.de. Außerdem ist das Hörspiel und der Trailer dazu bei uns auf der Webseite einsehbar.)
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Die Zielsetzung war die maximale Verbreitung eines von uns geschriebenen und produzierten Hörspiels zur Weihnachtszeit – das haben wir geschafft. Der Adventskalender wurde von fast 14.000 Menschen besucht. Jedes Türchen wurde im Schnitt über 2.500x geöffnet. Das fertige Hörspiel Ohrdebil wurde bis zum heutigen Tag fast 10.000 Mal heruntergeladen und hat sich im Januar über zwei Wochen an die Spitze unser Downloadcharts gesetzt. Unter anderem vor Titel von Ken Follett und Dan Brown. Das hat kein anderer kostenloser Titel bisher geschafft.
Das o.g. Ziel wurde deutlich übertroffen. Wir haben trotz der Tatsache, dass das Hörspiel gratis angeboten wurde, nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet.
Können Sie Zahlen nennen?
Wir haben die Kosten für das Schreiben und die Produktion eines Hörspiels getragen und die Produktion des Adventskalenders. Es wurde kein einziger „Marketing-Euro“ ausgegeben.
Wir haben nach der Online-Stellung des Produktes (Adventskalender und Hörspiel) alle weiteren Arbeiten, vor allem die Bekanntmachung und Verbreitung des Adventskalenders, in bestehende Arbeitsabläufe einbinden können und haben so keine zusätzlichen Ressourcen benötigt.
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Es wird sehr wahrscheinlich eine Fortsetzung geben. Wie genau ist noch unklar. Klar ist, dass wir eine noch viel tiefere Integration von Social-Media-Tools realisieren können.
Konkret sind das die Einbindung gelernter Funktionen und Tools aus dem Social Web: Facebook-Kommentare im Adventskalender, das Verbreiten einzelner „Türchen“, automatisierte Emails, RSS-Feeds, etc. Außerdem soll der Kalender natürlich mobil nutzbar sein. Dieses Mal haben wir das Projekt noch in Flash realisiert.
Ggf. kann man auch noch enger mit Hörern, Journalisten und Bloggern zusammenarbeiten (Gastrollen verlosen, etc.). Wir werden sehen.
Kontakt:
Paul Fritze, Social Media & Kooperationsmarketing
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Machen Sie auch mit und nominieren Sie Ihre Maßnahme(n) bitte bis zum 25.04.2011:
Beschreibung des Akteurs
Mein Name ist Stefanie Leo und ich habe drei Virenschleudern im Alter von 8, 10 und 12 Jahren zu Hause. Sie waren es, die mich unheilbar mit dem Virus Kinderbuch infizierten. So entstand 2002 die Website www.buecherkinder.de, die ich damals noch eigenhändig per HTML programmierte, ein Überbleibsel meines “vorherigen” Lebens, in dem ich einmal Schriftsetzerin und zuletzt für die Betreuung der Firmen-Website zuständig war.
Auf Buecherkinder.de machte ich zunächst Einträge zu empfehlenswerten Bilderbüchern. Etwa ein Jahre später kamen Kinder- und Jugendbücher hinzu, die ich von der Zielgruppe selbst bewerten ließ. Mittlerweile besteht die Kinder-Redaktion aus rund 30 jungen Mitarbeitern im Alter zwischen 8 und 20 Jahren, die Datenbank aus etwa 3.500 Büchern. Seit 2005 bin ich zudem Mitglied im Börsenverein und biete Kinderbuch-Ausstellung in den Kitas der Umgebung an.
Beschreibung der Marketing-Maßnahme
Was nützt die schönste Website, wenn sie nicht gefunden wird? Google ist das Zauberwort und Google liebt das Social Web. Um meine gute Positionierung mit Kinderbuch relevanten Suchbegriffen zu stärken, meldete ich mich auf Drängen meines Mannes – ich selbst wollte mir keine weitere Plattform “ans Bein binden” – im November 2009 bei Twitter an. Doch erst das Lovelybooks-Event ”Social Web: Der direkte Kontakt zum Leser“ Anfang Februar 2010 brachte meinen SW-Stein ins Rollen. Es entstanden mein Privat-Profil sowie zwei Seiten: Buecherkinder und Ich mach was mit Kinder-Büchern. Erstere dient hauptsächlich dazu, auf neue Bücher und Rezensionen meiner Website aufmerksam zu machen, letztere - und von mir besonders geliebt - wendet sich an alle Kinderbuchbegeisterte, egal ob (Vor)Leser, Autor, Illustrator, Buchhändler oder Verleger (und natürlich das weibliche Pendant dazu!), will informieren und unterhalten.
Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?
Die Maßnahme war und ist ein Erfolg. Zum einen ist die Website in den Suchergebnissen bei Google meist auf den ersten Rängen zu finden. Zum anderen beschert mir das Social Web viele zusätzliche Zugriffe. Zwar liegt Google als “Zulieferer” für Besucher noch auf Platz 1, jedoch mittlerweile dicht gefolgt von Facebook und Twitter.
Nicht zu unterschätzen ist jedoch der nicht messbare Hinzugewinn an Kontakten und Wissen. Es entstand ein lebhafter und mittlerweile persönlicher Kontakt zu vielen Buchmenschen und weiteren Virenschleuderern. Wissen wird geteilt und nicht für sich behalten, die Branche rückt zusammen. Wen wundert es da noch, dass ich mein hinzugewonnenes SW-Wissen erst vor kurzem in einem Seminar an rund 50 Buchhändler weitergeben durfte. Einige von ihnen sind nun schon mit eigenen Seiten auf Facebook vertreten und werden in einer eigens dafür gegründeten Gruppe weiter von mir “betreut”.
Können Sie Zahlen nennen?
Für das Social Web benötigt man Zeit, anfangs mehr, um sich zurecht zu finden. Später schaffen es disziplinierte Anwender sicherlich, die Zeit in den sozialen Netzwerken auf eine halbe Stunde pro Tag zu begrenzen. Ich schaffe das nicht, allerdings ist der Übergang zwischen beruflichem und privatem Social Web mittlerweile nahezu fließend. 90 Minuten pro Tag verbringe ich aber sicherlich bei Twitter, Facebook und Co.
Wie drückt sich das nun in Zahlen aus? 2010 war ein gutes Jahr. Ich konnte meine Besucherzahlen um 1/3 auf rund 130.000 erhöhen. 2004 habe ich mit der Analyse der Website begonnen, damals waren es noch keine 30.000 Besucher im Jahr.
Bei Twitter ist die 1.000-Follower-Grenze bald geknackt, bei Facebook haben schon über 1.200 Personen ein “Gefällt mir” für “Ich mach was mit Kinder-Büchern” geklickt, bei “Buecherkinder” sind es bald 400.
Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?
Die Dynamik, die das Social Web mit sich bringt, ist für mich oftmals selbst überraschend. Wer hätte vor einem Jahr bei meinen ersten Gehversuchen im Social Web gedacht, dass ich mich heute beim Virenschleuderpreis bewerben würde. Wer weiß schon, was in einem Jahr ist? Pläne für 2011? Ich mache weiter, na klar, und hoffe, keine zusätzlichen Plattformen erobern zu müssen, damit noch genügend Zeit für gute Bücher bleibt!
Kontakt:
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Machen Sie auch mit und nominieren Sie Ihre Maßnahme(n) bitte bis zum 25.04.2011: